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Nachruf

Das RIFS trauert um Klaus Töpfer

Er hat das Institut aufgebaut und in der internationalen Nachhaltigkeitsforschung etabliert. Jetzt ist der Gründungsdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), Klaus Töpfer, im Alter von 85 Jahren gestorben.

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Fellowship

Der Rave und der Planet: Podcast erforscht nachhaltige Clubkultur

Welchen Beitrag können Rave-Partys zur Nachhaltigkeit leisten? Konkret: Wie senken Clubs ihre Emissionen? Und abstrakter: Wie entsteht auf der Tanzfläche ein neues Bewusstsein für unsere Beziehung zum Planeten Erde? Diesen Fragen geht ein englischsprachiger Podcast nach, den die Sozialwissenschaftlerin Kerstin Meißner während eines einjährigen Fellowships am RIFS produziert hat. Drei Folgen und ein Hintergrundgespräch mit Meißner sind von heute an auf den gängigen Podcast-Plattformen zu hören.

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Nachhaltigkeitsplattform Brandenburg

Seddiner Erklärung für Nachhaltigkeit und Demokratie übergeben

Vertreterinnen und Vertreter der Nachhaltigkeitsplattform Brandenburg haben heute die „Seddiner Erklärung für Nachhaltigkeit und Demokratie“ an Umweltminister Axel Vogel und Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke überreicht. In der Erklärung drücken 20 Organisationen sowie über 380 Brandenburgerinnen und Brandenburger ihre Überzeugung aus, dass sich eine nachhaltige Entwicklung positiv auf die Demokratie auswirkt. Sie fordern deshalb die Politik auf, Strukturen für eine „flächendeckende Lichterkette vieler kleiner und großer Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit“ in Brandenburg zu schaffen.

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Brandenburg

Nachhaltigkeitsbeirat gibt Empfehlungen für „Landwende“

Der Nachhaltigkeitsbeirat des Landes Brandenburg hat heute in Potsdam Empfehlungen für eine nachhaltige Landbewirtschaftung an die Landesregierung übergeben. Sie beruhen auf dem Policy Brief „Mehrgewinnstrategien für eine Landwende in Brandenburg“ und zielen auf eine Landbewirtschaftung ab, die einerseits nicht verhandelbare planetare Grenzen einhält und andererseits soziale Mindeststandards gewährleistet.

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Forschungsaufenthalt

RIFS-Fellowships 2025: Bewerbung ab sofort möglich

Rund 30 Fellows kommen jährlich ans Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit – Helmholtz-Zentrum Potsdam, um zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen zu forschen. Interessierte können sich jetzt bis 14. Juli 2024 für das kommende Jahr bewerben. Das Institut bietet mit dem Fellowship die Möglichkeit in einem transdisziplinären Umfeld innovative Ideen zu verfolgen.

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Fellowship

Die Autorität der Daten infrage stellen

RIFS-Fellow Julika Gittner ging in den Neunzigerjahren zum Kunststudium nach London und studierte dort anschließend Architektur. Sie hat immer als Künstlerin gearbeitet. Zugleich unterrichtete sie viele Jahre lang in Cambridge an der Fakultät für Architektur. Seit April ist sie Fellow am RIFS und erklärt im Interview, woran sie derzeit arbeitet.

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Fellowship

Sicherstellen, dass die Schwächsten bei internationalen Klimaentscheidungen Gehör finden

Nicola Sharman ist seit April 2024 als Fellow am RIFS. Sie beschäftigt sich mit der demokratischen Legitimität des internationalen Klimarechts. Sie kommt von der Universität Ostfinnland, wo sie am Projekt 2035Legitimacy beteiligt ist. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Ausübung von Verfahrensrechten im Rahmen der UN-Klimarahmenkonvention aus der Sicht der vom Klimawandel am stärksten Betroffenen.

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Arktis

Für eine Arktisforschung, die indigene Rechte wahrt

In der heutigen Arktisforschung werden oft koloniale Ungerechtigkeiten gegenüber indigenen Gemeinschaften fortgeführt. Ein Team von Expertinnen und Experten – darunter auch Forschende des RIFS – hat deshalb ein Positionspapier mit Empfehlungen veröffentlicht, die helfen sollen, indigene Rechte in der Forschung zu wahren und die Anerkennung der Gleichwertigkeit und Komplementarität von traditionellem Wissen, indigenem Wissen und akademisch-wissenschaftlichem Wissen zu fördern. Das Positionspapier leistet einen Beitrag zum mehrjährigen Planungsprozess des International Arctic Science Committees (IASC) im Vorfeld der vierten internationalen Konferenz zur Planung der Arktisforschung (ICARP IV).

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Wasserstoff

Erfolg der deutschen Wasserstoffstrategie hängt von Erzeugungskapazitäten in Partnerländern ab

Deutschland will sich eine globale Führungsrolle bei Wasserstofftechnologien sichern. Dabei setzt es stärker als andere Länder auf „grünen“ Wasserstoff, der mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird, und will dafür auch mit Partnern in weit entfernten Regionen zusammenarbeiten. Diese Strategie kann das Tempo verlangsamen, ist aber laut einem Beitrag in der Fachzeitschrift „Energy Strategy Reviews“ langfristig der einzige Weg, um die Klimaziele zu erreichen. Gleichzeitig bedeutet es, dass der Erfolg der deutschen Wasserstoffstrategie von dem Aufbau von Erzeugungskapazitäten in internationalen Partnerländern abhängt.

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